Fano
Vital am Meer
Montag, 09. Februar 2009 16:33
Vitaler Meerwasser-Spaziergang in den
Märchen - Marchen.
Sehenswertes durch Fano
Fano Historischer Überblick
Die Umbrer, waren die Urbevölkerung des Apennins, auch der heutigen Provinz von Pesaro-Urbino. Ab 900 v.Chr. drangen die Nachkommen junger Sabiner unter Führung eines Spechtes-picchio- (das jetzt ein Symbol der Marchen ist) nach und nach längs der Küste vor und siedelten sich schließlich bleibend auf den Hügeln an, das waren dann Picener.
Fano: San Pietro in Valle und S.Marie Nova
San Pietro in Valle in der Via Nolfi
Der Name der Kirche geht zum einen auf ihre Lage in der Nähe eines antiken Höhenunterschieds (ad vallum) zwischen der Stadt und der adriatischen Küste zurück und zum anderen darauf, dass sie sich auf dem Gebiet einer mittelalterlichen Kirche befindet, die dem gleichnamigen Heiligen geweiht war.
Fano: Corte Malatesta und S. Francesco
Sehenswertes durch Fano: Corte Malatesta
Es ist kaum noch so wie es war, es ist schon sehr viel umgebaut und verändert worden. Der Hof der Malatesta (Corte Malatestiana), eine komplexe Anlage, ist reich an historischen Anlagen.
Im westlichen Bereich befanden sich die Häuser der Malatesta, die Galeotto I. im Jahr 1357 bei seiner Wahl hatte erbauen bzw. restaurieren lassen.
Fano: Teatro della Fortuna
Freitag, 14. November 2008 13:57
Sehenswertes durch Fano
Palazzo del Podesta jetzt das Teatro della Fortuna
Ursprünglich stand das Erdgeschoss des Palazzo von allen Seiten frei, war aber nicht so tief und die Arcaden waren offen für Märkte oder zum Treffen oder Unterstellen bei Regen.
Der untere Teil ist aus Natursteinen, der obere Teil aus Ziegel, bis auf die kleinen Steinsäulen der Vierbogenfenster, die allerdings im letzten Jh. erneuert wurden. Die antiken Wappen der Stadtoberhäupter, die an der Frontseite verstreut sind, kann man heute kaum noch erkennen.
Über dem Mittelbogen der Fassade ist das Triptychon der Schutzheiligen. Die Nische in der Mitte mit der Steinstatue des hl. Paternianus und der reichen gotischen Dekoration ist vom beginnenden 14 Jh., während die Seitennischen mit den Tonstatuen des hl. Fortunatus und des hl. Eusebius mit der Steinumrahmung aus dem 16 Jh. stammen.Erst 1739 wurde ein Turm an der westlichen Ecke errichtet, der dann im August 1944 von den Deutschen gesprengt wurde, Brandbomben der Alliierten zerstörten ebenfalls 1944 den Piazza XX. Settembre und die umliegenden Strassen beachtlich.
Im XVII. Jahrhundert wurde das Haus zur Heimstätte des Teatro della Fortuna.Sehr beeindruckend ist der neuklassizistische Zuschauerraum mit 900 Plätzen. Er besteht aus drei Logenreihen mit jeweils 21 Logen und einer großen Galerie. Kennzeichnend ist die hohe amphitheaterartige Basis, auf der die mit kleinen geflügelten Sphinxen geschmückte erste Logenreihe ruht.
Das Kreuzgewölbe des Kassenraums ist mit Szenen in der Art des Raffaello ausgemalt.Von der zweiten Halle aus erreicht man über die Freitreppen das Foyer der dritten Logenreihe.
Von hier aus hat man auch Zugang zu dem renovierten Verdisaal, einem großen Raum, in dem einst Bälle, Konzerte und Konferenzen abgehalten wurden. Er ist heute in ein modernes Auditorium umgebaut.
Unter dem Parterre des Theaters wurden Bruchstücke von zwei polychromen römischen Mosaiken mit geometrischen Emblemen aus dem frühen 3. Jh. n. Chr. freigelegt Wenn es im Sommer heiß wird, wird der Innenhof der Corte Malatesta zur Freilichtbühne oder Freilicht-Konzertsaal.
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