Fano: Corte Malatesta und S. Francesco
Fano: Corte Malatesta und S. Francesco
Sehenswertes durch Fano: Corte Malatesta
Es ist kaum noch so wie es war, es ist schon sehr viel umgebaut und verändert worden. Der Hof der Malatesta (Corte Malatestiana), eine komplexe Anlage, ist reich an historischen Anlagen.
Im westlichen Bereich befanden sich die Häuser der Malatesta, die Galeotto I. im Jahr 1357 bei seiner Wahl hatte erbauen bzw. restaurieren lassen.
Auf der gegenüberliegenden Seite hingegen haben wir den fälschlicherweise als Palazzo Malatestiano bezeichneten Palast.Von den Malatesta war in Wirklichkeit nur die linke Seite, die durch eine weite Laube mit schlanken Steinsäulen (deren Kapitelle die typische Malatesta-Rose mit den vier Blütenblättern aufweisen), vier spitzbogige zweibogige Backsteinfenster und ein weiteres kleines (einbogiges und zeitgenössischer Machart) charakterisiert ist. Dies wurde von Pandolfo II. in Auftrag gegeben und von einem nicht namentlich erwähnten Architekten in spätgotischem Stil erbaut.
Kirche die S. Francesco Via San Francesco d`Asissi
Die ursprüngliche Kirche S. Francesco wurde 1336 geweiht und gehörte zu den schönsten und größten der Stadt. Heute ist sie eine Ruine. Die in der Loggia der ehemaligen Kirche S.Francesco befindlichen Gräber der Malatesta, zeugen von einer langen Herrschaft dieser Familie über die Stadt und wurden 1659 aus dem Inneren der Kirche auf den heutigen Platz vor der Kirche gebracht.
Das Portal aus dem 14.Jh. ist mit reichlich gotischer Dekoration erhalten. Auf der linken Seite steht das Grabmal der Paula Bianco Malatesta, die Gran Signora, die die erste Frau von Pandolfo III. war und 1398 starb.Das Grab für Pandolfo III. ist im Renaissancestil, das Grab seiner Gattin und des Leibarztes hingegen im spätgotischen Stil errichtet es sind Meisterwerke der Bildhauerkunst.
Die Malatesta – Dynastie hatten ihre Grabstätten immer in Franziskanischen Kirchen. Die Kirche von S. Francesco wurde durch ein Erdbeben im Jahre 1930 in Mitleidenschaft gezogen. Ein Professor meinte jedoch, dass die menschlichen Erdbeben mehr kaputt gemacht haben als die seismische...

