Fano: San Pietro in Valle und S.Marie Nova

Fano: San Pietro in Valle und S.Marie Nova

San Pietro in Valle in der Via Nolfi

Der Name der Kirche geht zum einen auf ihre Lage in der Nähe eines antiken Höhenunterschieds (ad vallum) zwischen der Stadt und der adriatischen Küste zurück und zum anderen darauf, dass sie sich auf dem Gebiet einer mittelalterlichen Kirche befindet, die dem gleichnamigen Heiligen geweiht war.

Der Bau der strengen, acht eckigen Kuppel, ein Werk von Girolamo Caccia, wurde allerdings erst im Jahr 1696 beendet.

Einen Gegensatz zur schmucklosen Fassade bildet das einschiffige Innere mit Tonnengewölbe mit sechs Seitenaltären, die mit Gold, Stuck- und Mamordekorationen und Malereien ausgeschmückt sind. Es handelt sich dabei um eines der bedeutendsten Beispiele der italienischen Barockkunst in den Marchen. Zur Vervollständigung der Beschreibung sei noch angemerkt, dass die prunkvolle Ausschmückung der Kuppel von dem Maler und Modellierer Laura Buonaguardia aus Bologna in den Jahren 1699-1700 ausgeführt wurde, während Giorgio Ferretti im Jahr 1710 die Verzierung der beiden Chöre seitlich des Querschiffes, zusammen mit den verschiedenen schwebenden und musizierenden Engeln, unter denen sich auch die beiden kostbaren Marmorengel an der Seite des Hauptaltars befinden, vorgenommen hat.

Kirche Santa Maria Nuova in der Via de Tonsis

Mit der Kirche Santa Maria Nuova aus dem XVI. Jahrhundert haben wir ein weiteres Beispiel für die Kunst der Renaissancezeit.

Außen können Sie ein schönes Portal bewundern.

Das bedeutendste Kunstwerk in der Kirche ist die bekannte Bildtafel des „Perugini“ –Madonna und Heilige-. Er schuf sie zusammen mit dem damals jungen Raffaello Sanzio.